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Panorama Südafrika/eSwatini/Lesotho - Wunderwelten pur

16Januar
2019

Durch das Ostkap zum Ozean

Heute ist ein Bustag. Es geht entlang der N2 durch die Provinz Eastern Cape. Wir bleiben nur ein paar Mal stehen für Boxenstopps und Tanken bzw. Mittagessen. Einmal können wir uns dabei auch einen Cache krallen. Hier in dieser Provinz wurde auch Nelson Mandela geboren und begraben.

Die Landschaft ist zumeist sehr weit und wir fahren immer wieder durch Orte. Es ist keine sehr fruchtbare Gegend, eher karg. Man sieht sehr viele Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde. Entweder diesseits oder jenseits der Zäune. Man sieht eigentlich nur Schwarze. Das erklärt sich wahrscheinlich daraus, dass es sich hier um eine arme Gegend handelt. Auch wenn unser Reiseleiter immer wieder betont, dass es in Südafrika totale Gleichberechtigung und Chancengleichheit gibt, schaut die Realtität doch anders aus.

Unser heutiges Quartier liegt am Ozean und wird als luxuriös bezeichnet. Die Lage ist auch wirklich toll. Von unserer Terrasse aus haben wir direkten Blick auf das Meer unter uns. Und wir nehmen die Gelegenheit wahr, dass es hier ein Spa gibt: 1/2 Stunde Massage vor dem Abendessen. Ideal! :-) Auch das Zimmer ist geräumig genug, man darf nur nicht hinter die Kulissen schauen. Und auf bestimmten Wegen stinkt es wie die Pest. Ob das an den Affen liegt, vor denen hier überall gewarnt wird?

14Januar
2019

Königreich Lesotho

Das ist der Titel für den heutigen Ausflug. Doch nach Lesotho sind wir nur etwa 15 km hineingefahren, um dort einen Pastor zu besuchen, dessen Gemeinde vom Reisebüro unterstützt wird.

Aber das wahre Abenteuer ist die Auffahrt zum Grenzpass Sani (2874 m). Eine 8 km lange "Straße", die man nur mit Allradfahrzeugen befahren darf. Wir werden in zwei Wagen aufgeteilt. Wir kommen zu viert in den kleineren, was sich als Vorteil herausstellt, da der Fahrer schon etwas von geocachen gehört hatte. Er bleibt dann auch wirklich für uns stehen und wir können unterwegs eine Dose finden!
   
 
Der Weg besteht nur aus Steinen und Löchern und wir werden ununterbrochen durchgerüttelt. So bewältigen wir 8 km mit einem Höhenunterschied von 1500 m in ca 2 Stunden. 
 
Direkt bei der Grenze sehen wir Schaf- und Ziegenherden mit ihren Hirten und in weiterer Folge auch Pferde und Esel, dazwischen sehr viele Störche. 
 
Mittagspause machen wir im höchstgelegenen Pub Afrikas, eben auf den erwähnten 2874 m.
 
Hier gibt es auch einen Cache und fast genauso wichtig: ein losothisches Bier, das wir natürlich verkosten müssen. Sehr zufrieden!
  
 
Dann geht es wieder zur Abfahrt, wobei das vom Gerüttelt her ziemlich gleich ist wie bei der Auffahrt, aber vom Gefühl her schlimmer wegen dem Ausblick in die Tiefe.
Am halben Nachmittag sind wir wieder zum relaxen in unserer Lodge gelandet.
 
Gestern gab es wirklich zur Vorspeise für jeden ein Minikäsefondue, ganz entzückend. Die Nachspeise war auch nett dekoriert. 
13Januar
2019

In Richtung Drakensberge

Vor dem Frühstück kann ich noch ein paar hübsche Vögel beobachten: einen Hornvogel und Wiedehopfe.

Beim Frühstück selbst hat dann einer unserer Gruppe einen Zusammenstoß mit einem Elefanten. Er ist sehr groß - über 2 Meter - und stößt mit dem Kopf gegen den Stoßzahn eines aufgehängten Elefantenschädels, kommt aber noch mal glimpflich davon. Die Gefahren Afrikas! :-)

Wir besuchen heute Hermannsburg, eine deutsche Missionsgründung, die heute eine Schule samt Internat beherbergt. Wir bekommen eine Führung durch das alte Missionshaus, die Geschichte der Missionare wird uns näher gebracht und es gibt Kaffee und Kuchen.

Beim Mandela Capture Site, dort wo Mandela im Jahr 1962 gefangen genommen wurde - er sollte erst 27 Jahre später wieder freikommen, gibt es ein Museum über seine Lebensgeschichte und ein Memorial, eine sehr beeindruckende und gut durchdachte Skulptur.

  

Sie besteht aus vielen Stelen, an die verschiedene Strukturen angeschweißt sind. Nur von einem ganz bestimmten Punkt aus - wenn alle Stelen aus einem bestimmten Winkel gesehen werden -, ergibt sich daraus das Konterfei Nelson Mandelas.

Einen weiteren Halt legen wir beim Howick Wasserfall ein.

Er soll einer der höchsten des Landes (oder der Welt???) sein. Und dann geht's auch schon weiter zu unserem heutigen Quartier, das wirklich ausgesprochen schön ist. Es liegt ganz einfach mitten im Hügelland, hat gerade mal so viele Zimmer, das es uns unterbringen kann und ist ausgesprochen gediegen. Es wird von einem Ehepaar geführt, das sich auch um unser leibliches Wohl kümmert.



Die wildesten Tiere, die es hier gibt sind zwei hübsche Katzen, die uns auch gleich in unserem Zimmer besuchen. Ihre Namen: Chardonnay und Merlot. Ihr Besitzer ist ganz offensichtlich ein Weinfan. :-)

Wenn ich von Zimmern spreche, muss ich hier mal vermerken, dass wir noch nie in einem klassichen Zimmer übernachtet haben. Es handelt sich vielmehr immer um irgendeine Art von Häuschen. Sei das ein Rundhaus oder ein Haus auf Stelzen. Heute ist es ein Anbau ans Haupthaus mit eigenem Eingang und Terrasse.

Auf der ich nun gerade im Abendlicht sitze und den heutigen Reisebericht schreibe. Bald bekommen wir unser Abendessen. Wir sind schon gespannt, denn für die Vorspeise ist bei jedem ein Stövchen und eine Fonduegabel eingedeckt. :-O

     

12Januar
2019

Ein Tag im Leben der Zulus

Nach einem etwas verspäteten Aufbruch (der Bus hatte Probleme mit der Klimaanlage) fuhren wir zum iSimangolisa-Wetland-Park, um dort 2 Stunden entlang des Magrovenwald zu schippern und Flusspferde zu beobachten.

  

Es wurden uns auch Krokodile in Aussicht gestellt, da waren aber keine. Dafür konnten wir einen Wasserbock mit Kind bewundern.

Außerplanmässig machen wir einen Abstecher zum Indischen Ozean, um dort unsere Beine kurz ins Wasser zu stecken. Es weht ein starker Wind und der feine Sand fliegt quer und piekt ganz schön auf der Haut. 
  

Mittagspause gibt es heute bei einem Einkaufszentrum und dann geht es weiter zu unserem heutigen Quartier, dem Shakaland. Dieses Museumsdorf mitten im Land der Zulus diente ursprünglich als Kulisse für den Film "Shaka Zulu". Heute ist eine Lodge angeschlossen und wir wohnen sehr romantisch in mit Reet gedeckten Rundhäusern, leider ohne Klimaanlage und Moskitonetzen.
Bei Ankunft begrüßen uns gleich die Krieger, die dann auch unser Gepäck zum Bungalow bringen 😀. 
Zuerst bekommen wir eine Führung durch das Dorf mit Erläuterungen über das Leben und die Gebräuche der Zulus. In diesem Rahmen "dürfen" wir auch ein nach Originalrezept der Einheimischen gebrautes Bier verkosten. Scheußlich!!  yellyell
Vor dem Abendessen gibt es dann eine Folklorevorführung mit hauptsächlich wilden Kriegstänzen und sehr lauter Trommelbegleitung.
 
Ein gutes Buffet mit einem guten lokalen Bier rundet den Tag.
Vom Abendessen zurück, stellen wir fest, dass wir noch Mitbewohner haben müssen, da Claudias Bett leicht angeschmatzt ist. Wir sichten dann auch wirklich einen Minigecko im Bad und eine Eidechse schlüpft unter mein Bett. 
Na, gute Nacht! 😏😔
11Januar
2019

Hluhluwe-IMfolozi Game Reserve

Heute geht's mal wieder früh aus den Federn: Um 4.45 Uhr läutet der Wecker. Und nach einem Kaffee im Zimmer - Wasserkocher und Kaffee/Teeutensilien gibt's eigentlich in jedem Quartier - brechen wir um 5.30 Uhr zum Hluhluwe-Imolozi Game Reserve auf. Dort erwarten uns schon zwei englischsprachige Driver-Guides mit offenen Wägen.

      

Zuerst denken wir, das wird heute wohl eher ein Reinfall, aber dann kommt es Schlag auf Schlag, und wir sehen eine ganze Menge: einen gleich neben der Straße im Busch ruhenden männlichen Löwen, etliche Breitmaulnashörner, große Büffelherden weit weg und ganz nahe, eine ca. 40 Tiere umfassende Elefantenherde, Warzenschweine, eine Manguste und - die Krönung, weil man diese Tiere nur wirklich ganz selten sieht - ein Spitzmaulnashorn (im Kreis).

  

  

  

Die anderen Highlights neben dieser seltenen Sichtung sind für mich die knapp vor unserem Wagen die Straße kreuzende Elefantenherde mit vielen Jungtieren, die sich im Schlamm suhlenden Büffel, Büffelherde mit Gegenverkehr: eine Nashornmutter mit ihrem Baby und der Büffel, der sich sein Wasserloch mit einem Nashorn teilt.

  

Nach drei Stunden sind wir wieder retour am Parkplatz und müssen uns beeilen. Bei der anderen Gruppe hat nämlich ein Mitreisender auf die Macadamianüsse allergisch reagiert. Da bleibt natürlich keine Zeit mehr für den Cache hier, den wir vor Beginn der Safari nicht heben wollten, weil gleich daneben ein Warzenschwein gestanden ist. Gottseidank greift die Schwellung des Gesichts bei Günter nicht auf den Hals über. In der Apotheke von Hluhluwe bekommt er Medikamente. Das scheint kein Problem zu sein.

Zurück in der Lodge bekommen wir um 10 Uhr ein spätes Frühstück. Um halb 12 brechen wir zu einem Schulbesuch auf. Diese Schule wird von Chamäleon - unserem Reiseveranstalter - unterstützt. Alles verläuft kurz und schmerzlos: die Erstklassler sind herzig, nach 3 Tagen - das Schuljahr hat eben erst begonnen - lernen sie gerade die Zahl 2.

  

Die Lehrerin erzählt uns ein bisschen was, die Schüler*innen singen uns was vor, als Gastgeschenk bekommen sie Stifte und wir brechen wieder auf.

Am Weg retour in die Lodge bleiben wir kurz stehen und erstehen wunderbar reife Ananas um 60 Cent das Stück. Die Frucht braucht 18 bis 22 Monate um zu reifen, das hatte ich nicht gewusst.

  

In der Lodge schneiden wir unsere Ananas dann gleich auf und verzehren sie: ein aromatisches Feuerwerk!

Um 15 Uhr werden die Krokodile gefüttert. Die Rangerin geht am Zaun entlang, ruft etwas und winkt. Da kommen alle 9 Stück schön langsam zu ihr. Zuvor im Wasser konnte man sie großteils gar nicht ausmachen. Sie bekommen Hühner.



Ein paar unserer Gruppe machen sich danach auf zu einer geführten Erkundungstour zu Fuß. Elisabeth, Sonja - unsere Schweizerin - und ich gehen wieder zum Pool in der Nachbarlodge.

     

Wie sich danach herausstellt, sehen wir auf diesem Weg mehr Tiere als die anderen auf ihrer Tour.smile Der Poolaufenthalt ist erfrischend und als es zu donnern beginnt, machen wir uns auf den Heimweg.

Abendessen, Absacker und ab geht's in die Heia!

10Januar
2019

Ins Land der Zulus

Heute gibt es ab 6.30 Frühstücksbuffet und um 8.00 kommt ein Einheimischer in tradioneller Kleidung, um uns die Gebräuche seines Landes näher zu bringen.
 
Anschließend fährt er mit uns mit und erklärt uns weiter sein Land. Was wir da zu hören bekommen, macht sehr betroffen:
 
Extrem hohe Arbeitslosenrate, viele HIV-Infizierte, keine Krankenversicherung usw., aber die Ausgaben für die Königsfamilie machen erwa 1/4 des Etats aus.
Wir besuchen eine Kerzenfabrik und einen großen Einheimischenmarkt, dann verlässt uns unser örtliche Führer wieder.
Bald fahren wir wieder über die Grenze und fahren direkt zu unserer heutigen Unterkunft. 
Wir wohnen in einem auf Stelzen errichtetem Chalet und unter unserer Holzterasse spazieren Nyalas und Impalas durch und vor dem Fenster sitzen grüne Meerkatzen auf einem Baum.
 
Da unsere Lodge keinen Pool besitzt, man aber den Pool der Nachbarlodge benützen kann, machen wir uns auf den Weg dorthin. Es ist schon ein witziges Gefühl, im Badeanzug und Bademantel durch den Busch zu marschieren, begleitet von Zebras und verschiedenen Antilopenarten. 
Nach ca 15 min. sind wir dort angelangt. Die Lodge dürfte momentan unbewohnt sein, denn wir bekommen niemand, außer vielen Tieren, zu Gesicht. 
Aber ein schöner großer Pool lädt zum Schwimmen ein. Gut erfrischt geht es wieder zurück, an einem Straussengehege vorbei. 
Dann folgt das übliche Prozedere: Abendessen und zu Bett gehen. 
Erwähnen möchte ich noch, dass normalerweise wir das ausgefallene Paar der Gruppe als Mutter/Tochter sind. Heuer werden wir jedoch von einem Enkel/Großmutter Paar in den Schatten gestellt. 
09Januar
2019

Vom Kruger-Nationalpark nach eSwatini

Heute dürfen wir ein bisschen länger schlafen als gestern.

Frühstück um 8 Uhr, Aufbruch um 9 Uhr. Draußen ist alles noch nass, gestern hat es nämlich nach der Rückkehr von unserer Fußtour zu gewittern begonnen und bis tief in die Nacht weitergeregnet. Die Einheimischen sind sehr glücklich. Wasser ist ein großer Segen hier.

Wir fahren heute nach eSwatini, das ist der neue Name für Swasiland, die einzige absolute Monarchie auf der südlichen Halbkugel, wie wir von unserem Reiseführer erfahren. Der 50-jährige König hat erst (oder bereits???) 16 Frauen, eine Verlobte und 20 Kinder.

Beim Grenzübergang müssen wir aussteigen und auf beiden Seiten bei einem Zollbeamten unseren Pass abstempeln lassen. Dann steigen wir wieder in unseren Bus ein. eSwatini ist ein hübsches, grünes, gebirgiges Land.

Von manchen wir es landschaftlich mit der Schweiz verglichen. Bei einem Stopp bestätigt unsere Schweizer Reisekollegin Sonja die Ähnlichkeit. Bei eben diesem Stopp können Elisabeth und ich auch unseren ersten Cache in eSwatini heben. Juchu! So hoch ist die Cachedichte hier nicht, und mit einer Gruppe ist es immer fraglich, ob man genau dort stehen bleibt, wo sich auch ein Cache befindet. Der Reiseführer ist aber so lieb, dass er später dann nochmals extra für uns einen Halt einlegt, damit wir noch ein Döschen finden können. Doppelt hält besser! :-)

Heute kommen wir schon kurz nach 15 Uhr ins Quartier.

Es ist sehr warm und wir schmeißen uns gleich in den Pool. Also nicht gleich, weil zuvor bekommen wir noch einen Kaffee - trifft sich zeitlich gut! - auf Kosten des Hauses, weil in unserem Zimmer noch der Ventilator repariert wird. Das Wasser im Pool erfrischt uns tatsächlich. Und hübsch gelegen ist er obendrein, mit den Palmen und Mangobäumen rundherum.

Nach einem kurzen Spaziergang lassen wir uns dann auf der Terrasse unserer Lodge nieder, ordern eine Flasche Shiraz aus Stellenbosch und gehen unseren diversen "Arbeiten" nach mit Blick auf üppige Vegetation und den Execution Rock, wo früher alle Hinrichtungen des Landes stattgefunden haben.

  

Trotz dieses makaberen Touches freuen wir uns schon auf das Abendessen. Mahlzeit!

  

Nachtrag Elisabeth: Zum Abendessen muss ich noch etwas sagen. Es war das Beste bisher und wurde noch dazu publikumswirksam serviert. Das Hauptgericht war gegrilltes Rindfleisch flambiert. 

PS: @ Marion: Dahoam is Dahoam im Badezimmer, weil Elisabeth den Ton recht laut aufdrehen muss, um den Dialogen zu folgen, und ich gleichzeitig versuchte, den Reisebericht zu verfassen. :-)

08Januar
2019

Der südliche Krüger-Nationalpark

Heute läutet der Wecker bereits um 4.00!

Um 4.45 gibt es ein "Notfrühstück", nur Kaffee und ein Stück Zwieback. Das richtige Frühstück bekommen wir in einer Box mit. 
 
Um 5.00 ist Abfahrt zum Nationalpark. Dort steigt die Gruppe in zwei offene Geländewagen um. Wir haben das Glück, einen deutschsprachigen Fahrer/Ranger zu bekommen. Dann geht es acht Stunden, nur von einer Frühstücks- und zwei Klopausen unterbrochen durch das Gelände. 
 
In der Früh brauchen wir in diesem offenen Gefährt noch eine Jacke, aber dann zu Mittag ist schrecklich heiß: 34 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Bei der Rückfahrt zur Lodge schauen wir gleich einmal nach, wieviel Grad es in Wien hat (unser Bus hat nämlich WiFi! 😅: 4 Grad. Es kühlt uns aber nicht ab😓. 
 
Aber nun zum Wesentlichen, was wir alles an Tieren zu Gesicht bekommen haben : Löwen, Gepard, Wildhunde, Schakal, Zebras, Giraffen, Meerkatzen, Paviane, Nashörner, Warzenschweine, Flusspferde, Elefanten, Büffel, Impalas, Steinböcklein, Wasserböcke, Gnus, Kudus und viele verschiedene Vogelarten. 
Das besonders Schöne ist, dass um diese Zeit viele Tiere mit ihren Jungen unterwegs sind. 
Wildhunde// Kahlohrgeier 
 
Löwinnen // Giraffe 
 
  Gepard // Hippo-Suchbild 
 
  Elephant // Giraffe mit Mutter 
 
Pavian+Junges // Jungzebra 
 
 
Um 16.30 treffen wir uns wieder zu einem Spaziergang mit einem Angestellten der Lodge, der uns einiges über die Flora und das Spurenlesen erklärt. 
  
  Kudu-Filet
 
Außerdem spielt er ein Spielchen mit uns: Kirschenkerne weitspucken. Aber mit Kernen, die er vom Waldboden aufhebt. Nach Ende des Spieles erfahren wir, dass es sich um aufgetrocknete Exkremente der Impalas handelt. Wir tragen es mit Fassung. 😳🙄😁
 
Dann erzählt er uns noch, dass es vor zwei Wochen 46 Grad heiß war. Nun sind wir mit unseren "nur" 34 sogar zufrieden. Morgen dürfen wir ausschlafen, denn es gibt erst um 8.00 Frühstück. 
Gute Nacht! 
07Januar
2019

Über die Panorama Route zum Krüger-Nationalpark

Ich wache auf und es ist bereits hell: Mist, verschlafen! Aber nein, es ist erst 5 Uhr, aber halt bereits hell. Das sind wir  nicht gewohnt. :-)

Das Frühstück wird auf der Terrasse des Restaurants eingenommen. Dabei kann man Impalas beobachten bzw. den Impalabock beim Ruf nach seinem Rudel hören. Außerdem wird uns vom Putztrupp ein Morgenständchen dargeboten.

Auch beim Verlassen des Hannah Game Reserves sehen wir wieder diverse Tiere. Schön ist das. Draußen geht es dann auf der Panorama Route Richtung Osten. Den ersten Halt legen wir bei den Three Rondavels ein.

 

Drei runde Gebirgsstöcke, die vom darunter fließenden Fluss gebildet wurden. Mich erinnert die Landschaft an die Goosenecks in den USA. Hier finden wir auch unseren ersten Cache. Juhu! Außerdem vergessen wir hier einen Mitreisenden, was uns aber erst nach ein paar Minuten Fahrt auffällt. :-O

Der nächste Stopp führt uns zu den Bourke's Luck Potholes.

Auch hier hat ein Fluss volle Arbeit geleistet und wunderschöne runde Pools in das Gestein gefressen. Die letzte Station am Blyde River Canyon ist God's Window, von dem wir aber nicht viel sehen, da es plötzlich total nebelig ist. Danach geht's dann noch zu einem Doppelwasserfall, der Mac-Mac-Falls heißt.

Der Name stammt von einem ehemaligen Präsidenten, der sich, als er hier zu Besuch war, darüber lustig gemacht hat, dass es hier so viele ausgewanderte Schotten, also lauter Mac Mac Macs gibt.

Eine interessante ähnliche Information gibt es auch zu den Macadamianüssen, die hier angebaut werden: Sie wurden von ihrem "Entdecker" nach einem Freund benannt, der eben MacAdams hieß. Wir fahren hier überhaupt durch eine sehr fruchtbare Gegend. Es wir alles Mögliche angebaut. Neben den Nüssen auch Bananen, Mangos, Avocados, Zuckerrohr, Kaffee, etc. Wir legen dann auch noch eine Pause bei einem kleinen Kaffeeproduzenten ein, der uns alles rund um den Kaffeeanbau erklärt und wo wir den Kaffee verkosten dürfen.

 

Super, denn der wirkt so gut, dass Elisabeth und ich endlich einmal nicht gleich einschlafen, wenn wir im Bus sitzen, sondern den Ausführungen unseres Reiseführers lauschen können. :-)

Gegen 18 Uhr treffen wir schließlich in der Maqueda Lodge ein. Sehr schön ist es hier, mitten im Busch und viel intimer als im ersten Quartier. Zum Abendessen werden wir zusammengetrommelt. Alle Gäste - außer uns noch eine vierköpfige deutsche Familie :-) - sitzen an einem Tisch, wir speisen und trinken sehr gut. Als Nachspeise gibt es einen Bratapfel - eher passend zum Schneechaos in Österreich als zur tropischen Umgebung, in der wir uns gerade befinden.

Wir verkosten noch eine typisch südafrikanische Rebsorte: Pinotage, ziehen uns um 20 Uhr in unser hübsches Zimmer zurück, wo ich - wifi funktioniert hier einwandfrei! - Reisebericht schreibe und sich Elisabeth ins Bad zurückzieht, um Dahoam is Dahoam zu schauen. Gute Nacht!

06Januar
2019

Von Johannesburg ins Grüne

Aufgrund unserer bequemen Sitze schafften wir verhältnismäßig viel Schlaf und kamen auch noch früher als erwartet in Johannesburg an. Da der Rest der Gruppe etwas verspätet angekommen war, mussten sie auf uns nicht lange warten. 

Unsere Gruppe besteht aus 12 Personen, außer uns und 1 Schweizerin, wie fast immer aus Deutschen.Wir sind mit einem Kleinbus unterwegs. 
 
Es ging gleich in Richtung unseres heutigen Quartiers, einem breiten Tal entlang, das gekennzeichnet ist von Abraumhügeln, die in Stadtnähe noch vom Goldabbau stammen und in weiterer Folge von der Steinkohlegewinnung. Aus diesem Grund sieht man auch immer wieder Kraftwerke.
 
Erst nach etwa 2 Stunden Fahrt wird die Landschaft lieblicher mit echten sanften runden Hügeln. 
 
Bei der Auffahrt zu unserer Lodge sehen wir schon verschiedene Tiere, wie Strauße, verschiedene Antilopenarten, Warzenschweine mit 2 Tage alten Frischlingen, Schildkröte und Zebras.
 
Nach dem Zimmerbezug (Größe mind. 70 m2 und Betten, die würden für je 3 Personen reichen) geht es mit einem offenen Geländewagen zu einer Pirschfahrt auf dem weitläufigen Gelände der Lodge. Neben den vorher schon erwähnten Tieren sahen wir auch noch Giraffen.
 
Das Abendessen war gut, aber trotzdem eine Enttäuschung, da im Reiseprospekt ein Warzenschweinsteak und eine Kuduwurst versprochen wurde. Das einzige Exotische war ein Impala-Pie.Übrigens, das Bier schmeckt auch hier nach Hopfen und Malz. 
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