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Brasilien - Wunderland am Zuckerhut

24Juli
2017

Paraty

Heute erwartet uns vermutlich ein Relaxtag.
 
Es beginnt schon damit, dass es erst ab 8.00 Frühstück gibt. Während diesem unterhalten uns ganz süße, kleine, graue Äffchen, die sich bis auf 1 1/2 m nähern.
 
Erst um 9.45 brechen wir  zu Fuß zum Hafen auf. Dort erwartet uns ein Boot, das eigentlich für 40 Personen ausgelegt ist. Also haben wir es sehr bequem. Wir befahren eine bucht mit etwa 60 Inseln.
 
Heute isr es sehr warm. genau so wie man sich bei uns einen schönen Sommertag vorstellt. So schaut hier der Winter aus.
 
Beim ersten Schwimmstopp ist Claudia die erste, die ins Wasser geht. Temperatur ca 20 Grad.
 
 
Beim zweiten Stopp fährt man mit dem mitgeführten Schlauchboot an den Strand (ein Teil der Gruppe - auch Claudia und ich tun das), um sich dort die Füße zu vertreten  bzw. um zu schwimmen. 
 
Beim dritten Stopp gibt es dann Mittagessen an Bord. Man kann aus vier Sachen wählen. alles frisch gekocht und gut.  Einige wenige besuchen auch diesen Strand, aber die meisten  (auch wir) halten am Boot Siesta.
 
Zurück an Land begeben wir uns auf Cachesuche. Leider finden wir von vier möglichen nur einen. Aber dieser führt uns auf einen Hügel mit einer Festung und einem schönen Ausblick.
   
 
23Juli
2017

Auf nach Paraty

Heute steht uns ein Bustag bevor. Wir fahren nach Paraty.

Zuerst fahren wir durch verschiedene Viertel von Rio: Ipanema, Leblon, in Sao Conrado machen wir auch Halt und sehen den Paragleitern und -seglern zu, die am Strand landen. Rio ist ja von Bergen gespickt und umgeben.

Das macht auch den Reiz und die Schönheit der Stadt aus. Später sehen wir Regionen, die für die Olympischen Spiele umgestaltet wurden: Die Autoritäten waren nicht zimperlich und haben ganze Viertel entsiedelt, um dort Neues zu bauen.

Weiter geht's entlang der Küste durch die Reste des Atlantischen Regenwaldes, vom Meer sieht man jedoch nur hin und wieder etwas. Mittagspause halten wir in einem Lokal, das für seine pasteles bekannt ist, Teigtaschen, die mit allem Möglichen gefüllt sind: Garnelen, Hühnchen, Käse, aber auch Bananen oder Karamellcreme.

In Paraty sind wir in einer netten Pousada untergebracht, einer kleineren Hotelanlage mit einzelnen Häusern im Garten, Pool und Hängematten auf den kleinen Balkons/Terrassen.

Paraty selbst begeistert uns: eine hübsche, beschauliche, gut erhaltene Kolonialstadt mit wildgepflasterten Straßen, die bei Flut teils unter Wasser stehen - wir sehen nur mehr einzelnen Lacken -, die ganze Altstadt eine Fußgängerzone, viele kleine Geschäfte und Lokale, keine großen Hotels, sondern nur etliche Pousadas. Tolles Flair!

 

 

22Juli
2017

Zuckerhut

Durch Claudias Sonnenaufgangsschilderung angeregt bin auch ich heute schon um 5.30 aufgestanden. Leider wurde mir dieses Schauspiel nicht zu teil, da Wolken die Sonne verdeckten. Aber so eine einstündige Wanderung in aller Frühe nimmt einem wenigstens das schlechte Gewissen beim üppigen Frühstück.
 
Um 9 Uhr fahren wir zu einem Kinderhilfsprojekt eines Deutschen, das von Studiosus unterstützt wird. Na ja, leider halt auch nur ein Tropfen auf einem heißen Stein.
 
Als nächster Programmpunkt steht das Museum moderner Kunst auf dem Programm. Eigentlich nur wegen der Architektur dieses Baues: ein UFO! Von außen und von innen gleich interessant. 
 
Nun endlich geht es zum Zuckerhut. Man fährt mit der Seilbahn zuerst auf den Berg Urca, von wo man schon einen schönen Ausblick hat und dann weiter auf den Zuckerhut. der Blick von dort oben ist wirklich imposant. Von hier können wir auch die Copacapana und unser Hotel sehen. 
 
Am Berg Urca gibt es einen Cache und da es von hier auch einen Fussweg, der mit drei Caches bestückt ist, gibt verabschieden wir uns von der Gruppe und steigen ab.
 
Wir finden zwar nur zwei, sind aber trotzdem zufrieden. 
 
Zum Hotel nehmen wir wieder einen öffentlichen Bus. Diesmal funktioniert es so: ein Bus hält, Claudia ruft hinein "Copacana", der Fahrer deutet nach hinten, wir steigen in den nächsten Bus ein und bald sind wir zurück im Hotel.
 
Heute gehen wir zu fuss zum Abendessen in eine Churrascaria. hier nimmt man sich Vorspeise und Salat vom Buffet. das Fleisch bringen dann die Kellner laufend an langen Spießen vorbei und schneiden die gewünschte Menge runter u.a. verschiedenes vom Rind, Lamm, Huhn, Schwein und Würste. Das war ein würdiges Abschiedsessen von Rio de Janeiro. 
21Juli
2017

Rio von oben

Um 3/4 6 brech ich zu einem Morgenlauf auf. Wie oft im Leben hat man schon die Gelegenheit, die Copacabana entlang zu laufen? smile

Ich laufe Richtung Westen und als ich mich mal umdrehe, stockt mir der Atem: Zuckerhut und die Hügelkette vor dem Blutrot der aufgehenden Sonne, darüber liegt die schmale Mondsichel. Unbeschreiblich schön!

Das Frühstücksbüffet hier im Hotel ist ausgesprochen gut und wir sitzen direkt am Fenster mit Blick auf die Copacabana. Nicht schlecht!

Das Wetter zeigt sich heute von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen - auch unsere Reiseleiterinnen sind begeistert. Es wird der mit Abstand wärmste Tag unseres bisherigen Urlaubs mit ca. 25 Grad.

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Mit der Zahnradbahn geht es hinauf auf den Corcovado, den meisten wohl eher als Rios Berg mit der Christusstatue ein Begriff. Die Statue ist wirklich beeindruckend und der Blick auf Rio natürlich großartig. Hier heroben ist eine Menge los und alle wollen ein Foto von (sich und) der Statue. Viele legen sich dazu auf den Boden. Dafür sind sogar eigens Matten aufgelegt!!!

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Das Mittagessen nehmen wir heute in einem tollen, altehrwürdigen Lokal ein , der Confeitaria Colombo - siehe Fotos.

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Und das Essen schmeckt wiederum ausgezeichnet!

 

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Unserer Reiseleiterin schmeckt es jedoch gar nicht, dass wir in der Stadt bleiben wollen - alles viel zu gefährlich. Uns bietet das Programm jedoch zu wenig und wir wollen die Stadt noch ein bisschen auf eigene Faust erkunden. Dabei entdecken wir so manches, zB eine lange Stiege - Escadaria Selaron, die sehr phantasievoll mit Unmengen an Fliesen geschmückt ist, ein verträumtes Viertel - Santa Teresa - mit steilen Straßen und hübschen Häusern und einen Park mit schönem Blick auf den Zuckerhut, in dem gerade ein Clownfestival stattfindet.

Retour zum Hotel geht's dann mit einem öffentlichen Bus.

Zum Thema Öffis: seit den Olympischen Spielen gibt es auch Straßenbahnen in Rio, nur haben sich die Leute an die Schienen noch nicht gewöhnt und so muss immer ein Motorradfahrer mit Blaulicht und Sirene vor der Bim herfahren, um den Weg frei zu machen!

 

 

20Juli
2017

Ankunft in Rio!

Dem frühen Aufbruch folgt eine lange Fahrt nach Petropolis, der alten Kaiserstadt mit vielen schönen, alten Villen.
Wir besuchen den Kaiserpalast von Peter II, der hier seinen Sommersitz hatte. 
 
Anschließend beginnt die letzte Etappe nach Rio. 
 
Gegen Abend (es wird bereits um 18 uhr dunkel) erreichen wir unser Hotel an der Copacabana. auf der Dachterrasse genießen wir mit Blick aufs Meer, die Christusstatue und den Willkommensdrink. 
 
Da Claudia und ich nichts zu Mittag gegessen haben, suchen wir uns an der Strandpromenade ein Lokal für einen Imbiss mit  Bier. 
Die Reiseleiterin hat uns davor gewarn,  in der Dunkelheit in den Strassen  unterwegs zu sein und darum geht es wieder einmal früh ins Zimmer und zu Bett.
20Juli
2017

Nachtrag Ouro Preto

Nachtrag zu Ouro Preto: Die Wiesen sind hier alle braun, aber die meisten Bäume grün. Ausserdem gibt es auch viele winterblühende Pflanzen und Bäume. Alles in allem trotz Winter schön und bunt. 
Die Stadt im Überblick sieht aus wie eine Kumulation von Wallfahrtskirchen,  da die meisten Gotteshäuser zweitürmig sind und davon gibt es mindestens gezählte sieben. Hinzu kommen noch einige eintürmige. einfach unglaublich.
Hier dann auch noch ein Foto einer Müllsammelstätte.
19Juli
2017

Koloniales Brasilien

Ich stehe mit den Hähnen um halb 6 auf, immerhin sind wir ja schon kurz nach 8 schlafen gegangen!

Ab 7 gibt's Frühstück und Elisabeth und ich sind die ersten. smile Uns erwartet ein tolles Buffet mit einheimischen Spezialitäten: diverse Fruchtsäfte, Obst im Ganzen und geschnitten, Pao de Queijo - der ganz grosse Renner hier: kleine, runde Käsebrötchen, wo der Käse aber drinnen im Teig ist, die warm gegessen werden, UNmengen an Gebäck, Käse, Marmelade, etc... Nach 1,5h geben wir w.o.!

 

Heute schauen wir uns zwei Orte hier in der Provinz Minas Gerais an, die durch Gold- und Diamantenfunde reich geworden sind: Mariana und Ouro Preto. Die Kirchen sind typischerweise barock, die Straßen von Kolonialbauten gesäumt.

Zu Mittag nutzen wir die Zeit nicht um Essen zu gehen, sondern holen uns die letzten beiden Caches in Ouro Preto und trinken Kaffee in einem hübschen kleinen Kaffeehaus. Dort haben sie auch lokales Bier - zuhause würde man es Craftbeer nennen. Da können wir nicht widerstehen! Ich wähle eine Flasche Cafe Lager für uns und Elisabeth ist entsetzt: das schmeckt doch tatsächlich nach Kaffee! Eine Erfahrung der besonderen Art! smile

In Ouro Preto besuchen wir das älteste Theater Brasiliens. Schaut sehr putzig aus. Eine Besonderheit: Die Bestuhlung im Parterre stammt aus Österreich. Der Bespannung nach könnte es sich um Thonet-Stühle handeln ...

 

Abends geht's dann nochmals rein ins Zentrum zum Abendessen. So sehen wir die Stadt auch mal im Dunklen.

Und um 21 Uhr sind wir fast schon im Bett. Für morgen stellen wir den Wecker auf 5, denn wir werden bereits um halb 7 aufbrechen. Es erwarten uns 400 km mit dem Bus bis nach Rio. Gute Nacht!

19Juli
2017

Winter!

Annemaries Warnung kommt leider zu spät: Wir tragen bereits alle vorhandenen Schichten übereinander!

Wir befinden uns aber auch in 1200m Seehöhe und es hat heute morgen 12 Grad. Morgen geht es weiter nach Rio und da wird es (hoffentlich) wärmer!

18Juli
2017

Belo Horizonte / Ouro Preto

Gott sei Dank dauerte der Flug nicht wie vom Reisebüro angekündigt 13 sondern "nur" 11 1/2 Stunden bis Sao Paolo. Von dort ging es nach drei Stunden weiter nach Belo Horizonte. Von hier ging es mit dem Bus weiter. Zuerst einmal zu einer interessanten Kirche, die 1942 in einem für damals revolutiänerem modernen Stil erbaut wurde und mit herrlichen blau/weißen Kacheln ausgestattet ist und dann auf eine Pousada zum Mittagessen - sehr gut und umfangreich, inkl. Caipirinha, dessen wichtigster Bestandteil Zuckerrohrschnaps ist. Da auch in dieser Pousada welcher hergestellt wird, bekommen wir eine Führung mit Verkostung geboten. 
 
 
 
Nun fahren wir weiter nach Ouro Preto, wo wir unser Hotel beziehen. (27 Stunden nach Abflug in Wien ). Claudia und ich zogen natürlich sofort los, um nach unserem ersten Cache in Brasilien zu suchen. Wir wurden auch schnell fündig und es folgte gleich ein zweiter. zwei gibt es noch in dieser schönen kolonialen Stadt, die müssen aber bis morgen warten, da wir um 17.30 zurück sein mussten, da das Programm für morgen besprochen wurde. Nun ist es 19.30 und alle haben sich zurück gezogen,  nur wir sitzen noch bei ein, zwei Bier - feiern unseren ersten Cache in Brasilien und schreiben Bericht. 
 
Unsere Gruppe besteht aus 17 Personen plus einer Reiseleiterin (die aber von Umfang und Größe für zwei zu werten ist ) und einer "Azubi" Reiseleiterin. 
18Juli
2017

Ouro Preto

So, nun schlussendlich im Hotel - uff! smile

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